Rund um den Nürburgring 110 km

Als Ausgangspunkt dieser Runde wurde Bad Münstereifel ausgewählt. Man kann natürlich von jedem anderen Ort aus diese Tour fahren.
Bad Münstereifel liegt an der B 51. Ein Halt um sich die sehr schöne Altstadt anzuschauen lohnt sich immer. Vielleicht gibt es auch Leute, (die anderen mögen es mir verzeihen) die scharf darauf sind, sich einmal in Heinos Café zu setzen. Die Wegbeschreibung beginnt auf der B 51 von Norden kommend.

Am Müstereifeler Industriegebiet folgen zwei Kreisverkehre. Am Zweiten führt die B 51 als Umgehungsstraße am Ort vorbei, wir aber biegen hier nach recht in Richtung Innenstadt / Adenau ab. Schon kurz danach folgen wir dem Wegweiser Richtung Adenau / Effelsberg nach links. Wir unterfahren die B 51 an einem linker Hand gelegenen Friedhof vorbei. Die Straße macht unmittelbar hinter dem Friedhof einen 90 ° Knick nach rechts. Und schon sind wir auch schon aus dem Ort hinaus, die Straße führt bergauf und führt durch schönsten Eifelwald. Nachdem wir eine scharfe Linkskehre passiert haben, zweigt in einer Rechtskurve eine Straße in Richtung Rheinbach ab. Aber wir bleiben auf der Vorfahrtsstraße und erklimmen weiter die Eifelhöhen. Nach einiger Zeit erreichten wir einen Kreisverkehr, diesen passieren wir in Geradeausrichtung. Es folgt eine sehr breite Straße, allerdings mit der Begrenzung auf 70 km/h, weil sich auf der rechten Seite ein Altenheim befindet. Nachdem Ihr das Altenheim erblickt hat, schaut bitte nach links. Hier könnt Ihr, bei richtiger Einstellung, das weltberühmte Radioteleskop von Effelsberg sehen. Es liegt in einer Talmulde und nur der riesige Parabolspiegel ist sichtbar. Technikfreaks können hier den Wegweisern zu Teleskope folgen, müsssen aber vom Parkplatz aus einen kleinen Fußmarsch in Kauf nehmen, um an das Teleskope zu gelangen. Alle anderen fahren schnurgeradeaus weiter über eine Talbrücke, linker Hand liegt der Ort. In dem Moment, wo die Gerade endet, zweigen wir genau an der Landesgrenze zu Rheinland Pfalz auf eine so typische Eifelstraße nach rechts ab. Wer diesen Abzweig kennt, kann ihn mit 100 km/h fahren, man glaubt es kaum, aber ich habe es ausprobiert. Der Wald ist dicht, die Straße schön schmal und mit einigen schönen Kurven versehen. Wir fahren am Örtchen Hürnig vorbei nach Plittersdorf. Die Straße schlängelt sich in wunderschönen Kurven und noch schönerer Aussicht nach Lind. Durch Lind durch geht es nun bergab ins Ahrtal. Das Teilstück bis runter nach Ahrbrück wurde neu geteert und ist nun genial zu fahren, also nix mehr hoppeln, wie das noch vor Kurzem der Fall war. Kurven sind genug da, sogar kurz vor Erreichen des Ahrtals beim Ort Ahrbrück sind 2 Kehren zu fahren. In Ahrbrück angekommen biegen dann links auf die Ahrbrücke ab. Hinter der Brücke nach rechts, dann nach 200 m links. Hier an dem Abzweig nach Kesseling ist der mittlerweile sehr bekannte Motorradtreff "Café Ahrwind" zu sehen. Hier war früher das "Café Fahrtwind". Das befindet sich nun ahraufwärts in Hönningen.

Aber mein Tip für eine Rast liegt etwa 10 km weiter. Wir fahren also am Café Ahrwind links vorbei (Ein Wegweiser Richtung Kesseling ist sichtbar). Nachdem wir den Ort Kesseling erreicht haben, biegen wir nach links ab und folgen dem Hinweisschild zum Steinerberghaus. Es ist relativ leicht zu finden. Der erste Eindruck sagt uns, hier sind wir falsch, denn man könnte denken, gleich hört die Straße auf. Aber nur Mut und weiter. Es folgt eine Straße von etwa 3 - 4 Metern Breite, die sich in zahlreichen Kurven und steilen Kehren von 230 Metern bei Kesseling, auf 521 Metern Höhe zum Steinerberg führt. Hier oben hat man einen phantastischen Ausblick auf die Hohe Acht und die südliche Eifel.

Erwähnenswert ist unbedingt die Verpflegung hier im Steinerberghaus. Einfache, aber reichliche Portionen werden hier gereicht. Die Kuchenstücke sind doppelt so groß, wie in anderen Cafés. Wenn wir zurückfahren, kommen wir wieder nach Kesseling und fahren jetzt links und biegen mitten im Ort nach rechts ab. Durch das schöne Herschbachtal kommen wir nach Kaltenborn. Hier rechts ab und an der nächsten Wegverzweigung nach links abbiegen und wir erreichen die höchste Stelle der Eifel, nämlich die "Hohe Acht" mit ihren 747 Meter NN.
Nachdem wir die Hohe Acht passiert haben stoßen wir an einer seltsamen Y Kreuzung auf die B 412. Wir fahren über die B 412 geradeaus über Siebenbach nach Acht. Nach der Serpentine in Siebenbach nach links in Richtung Acht abbiegen. Eine schöne kurvige Straße durch Welschenbach und Baar führt schon wieder auf eine Bundesstraße, die B 258. Hier links und auch hier nicht lange geblieben, nach 1,5 km rechts ab, über Nitz, Drees, Welcherath müssen wir leider noch eine Bundesstraße kurz befahren. An der B 410 biegen wir nach rechts zum Ort Kehlberg ab. Hier überqueren wir die B 257 in den Ort und aufgepaßt. Gleich geht es nach rechts und dann sofort scharf links. Das Hinweisschild weist uns den Weg nach Bongard und Nohn. Eine schöne kleine Straße durch Eifelwiesen und -wälder lädt zum langsamfahren ein, denn der Ausblick nach rechts ist schon beeindruckend. Hier könnte man eine schöne kleine Zigarettenpause einlegen. Nichtraucher dürfen hier auch anhalten. In Nohn folgen wir dem Verlauf der Straße durch den Ort durch. Man kann sich aber auch einen kleinen, aber in Europa einzigartigen Wasserfall ansehen. Dazu folge am Ortsanfang dem Hinweisschild "Wasserfall" links ab. Für fußkranke nicht zu empfehlen, denn ein Fußweg von ca. 15 Min. steht bevor. Also, zurück zu unserer Tour. Durch Nohn in Richtung Blankenheim, nach ca. 1 km links ab, es folgt der Ort Ahütte. Den durchfahren wir zügig, denn er ist aufgrund seines großen Zementwerkes nicht besonders ansehnlich. Wir folgen dem Schild Richtung Kerpen und kommen durch Nollenbach. Am Ende der Ortsdurchfahrt geht es nach rechts ab. Die Straße wird breit und nachdem wir den kleinen Ort Flesten durchfahren haben, können wir mal richtig Gas geben und schnell erreichen wir Wiesbaum. Wir überfahren eine Umgehungsstraße auf die wir nach abbiegen nach rechts gelangen. An Mirbach vorbei und dann steht ein Schild, dass uns nach links den Weg nach Dollendorf wiest. Wir fahren in den Ort ein und biegen dann nach links ab. Was jetzt folgt ist für mich der schönste Streckenabschnitt dieser Tour. Von Dollendorf über Ripsdorf bis Blankenheim.
Die Straße ist schön schmal aber gut ausgebaut. Es geht hinunter und wieder hinauf nach Ripsdorf. In Ripsdorf angekommen biegen wir nach links ab, durchfahren den Ort und beigen an der Kirche in eine sehr kleine Straße nach rechts ab. Auch ein Wegweiser ist hier an der Hauswand angebracht. Wieder geht es hinunter, wir kommen ins Nonnenbachtal, wunderschön! Langsam steigt die Straße wieder an, kommen in den Ort Nonnenbach. Hier können wir nach rechts oder links nach Blankenheim kommen. Wir fahren nach links und vorbei am Schlemmerhof erreichen wir langsam aber sicher wieder Eifelhöhen. Plötzlich öffnet sich der Wald und wir fahren immer noch bergauf durch Eifelwiesen und sehen genau vor uns ein Restaurant. Nach einer 90° Rechtskurve können wir auf den Parkplatz dieses "Waldrestaurants Maus" fahren um hier die typisch Spezialitäten der Eifel zu genießen. Unter anderem Sauerampfersuppe, Brennesselsuppe, Wildragout aber auch Currywurst/Fritten werden hier zu zivilen Preisen angeboten. Auch kann man hier gut zum Nachmittagscafé Rast machen.

Nach unserer Stärkung fahren wir weiter nach Blankenheim. Hier entspringt die Ahr und ein Besuch der Stadt lohnt sich. Allerdings sollte man sich bei der Planung dieser Tour klar sein, ob man im Waldrestaurant oder in einer der Straßencafé Blankenheims seine Pause einlegt. Von Blankenheim aus fahren wir auf die vielbefahrene B 51 ( Sonntags ein Horrortrip) aber es geht nicht anders, bis Tondorf. Etwa in der Ortsmitte, die Straße macht eine Biegung nach links, biegen wir nach rechts ab, fahren ein Stück um dann nach links in Richtung Falkenberg abzubiegen. Endlich weg von der Bundesstraße. Wer allerdings langsam aber sicher die Schnauze voll hat, kann auf der B 51 bleiben und bis Bad Münstereifel fahren. Wer sich aber noch eine schöne Strecke gönnen möchte, biegt halt in Tondorf ab. Durch einen Wald, mit einer breiten Straße kommen wir auf den Abzweig nach Falkenberg. Wir biegen nach links ab und kommen auf einer kleinen Straße sehr steil bergab nach Schönau. Hier ist nun endgültig die Fahrerei über die kleinen Eifelstraßen zu Ende. In Schönaus Ortsmitte biegen wir links ab, erreichen Eicherscheid und gleichzeitig die B 51 wieder. Nun ist es nur noch ein Katzensprung bis Bad Münstereifel, aber Vorsicht, die B 51 ist eine Rennstrecke und das weis auch die Polizei. Blitzer in den 70er Zonen sind hier normal, also haltet die Geschwindigkeit im richtigen Maße. Zum Abschluß der Tour kann man sich in Bad Münstereifel in eines der vielen Straßencafés setzten. Also, viel Spaß bei der Tour.

Ihr könnt mir Eure Eindrücke gerne auf meine e-Mail chrguelden@t-online.de schreiben.
Euer Chris.

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